Thanks for 2 weeks full of joy and rich experiences
Dienstag, 30. Juni 2009
Mittwoch, 17. Juni 2009
...der Ball ist rund ... (md-1 + md1)
Hej kära vänner,damit der Ball rund wird habe ich mich dazu bereit erklärt dafür zu sorgen. Vor ungefähr einem Monat hat mich eine Freundin hier in Göteborg ( danke, danke Chrissi) darauf gebracht, dass für die U21-Fußballeuropameisterschaft (Spieler unter 21) noch Volunteers benötigt werden. Diese Europameisterschaft wird vom 15. bis 29. Juni in vier Spielorten an der Westküste Schwedens ausgetragen. Halmstadt, Malmö, Helsingborg und Göteborg. Weil ich schon als Volunteer bei der Fußballweltmeisterschaft super viel Spaß hatte, habe ich mich auch ganz spontan hier beworben. Ich habe eine E-Mail geschrieben und wurde auch ganz prompt zum Interview am nächsten Tag eingeladen und schon war ich mit dabei. Schnell musste ich noch ein polizeiliches Führungszeugnis aus Deutschland anfordern, dass ich nur bekommen konnte wenn ich meine Identität durch eine amtliche Behörde bestätigen lasse. Zum Glück gibt es in Göteborg einen deutschen Generalkonsul der mir ganz fix einen Stempel draufgedrückt hat.
Als nächstes stellte ich mir die Frage: Welchen Aufgaben wirst du erhalten? Parkplätze anweisen, Akkreditierungen aushändigen oder vielleicht Gäste betreuen? Die Antwort lautete: "support Uefa (europäischer Fußballverband und Ausrichter des Turniers) match organisation" Das klingt spannend aber erst drei Tage vor dem ersten Spieltag habe ich die erste Ahnung bekommen, was zu tun sein wird.
Meinen ersten inoffiziellen Einsatz als Volunteer hatte ich am 10. Juni vor dem Qualifikationsspiel Schweden gegen Malta. Wir haben Flyer ausgeteilt um nochmal ein letztes MAl Werbung zu machen für die U21. So habe ich über Umwege (danke, danke Chrissi) auch ein Ticket für das Spiel erhalten. 4:0 für "uns" Schweden. Dieses Spiel fand im Ullevi, dem größten Stadion von Göteborg statt. Für die U21 wurde ein neues Stadion gebaut, das Gamla Ullevi (übersetzt: altes Ullevi, weil es an der Stelle vom ganz alten Ullevi gebaut wurde, obwohl es das ganz neue ist! (-: )
Die Atmosphäre im Ullevi ist nicht so gut weil es recht offen ist, ich finde es aber herrlich weil man einen so weiten Blick hat ( siehe Foto).
Jetzt aber zur eigentlichen U21-Europameisterschaft. Am Freitag letzte Woche erhielt ich einen Anruf: die Uefa ist hier und will mit dir sprechen! Ganz aufgeregt bin ich ins Volunteercenter geeilt. Zwei Herren in dunkeln Jackets erwarteten mich. Christian vom dänischen Fußballverband und Dani, direkt von der Uefa. Nach einer kurzen Vorstellung erzählten sie was es so zu tun gäbe die nächsten Tage. Irgendwas von Bälle aufpumpen - aber ich war zu aufgeregt um alles zu begreifen. Anschließend sagten sie noch, dass das wichtigste sei, nicht zu vergessen Spaß zu haben, weil wir den tollsten Job der Welt haben. Und schon waren sie wieder weg. Anschließend bekam ich meine Kleidung (natürlich blau-gelb) ausgehändigt. Außerdem meine Akkreditierung, die mir, wie ich zu hoffen wagte Zutritt zu allen Bereichen inkl. Spielfeld und Manschaftskabinen erlaubt. Dies verhieß große Sachen.
Am Sonntag traff ich zum ersten Mal Linn, meine "Volunteerkollegin" (und natürlich blonde Schwedin). Gemeinsam mit Christian traten wir einen kleinen Rundgang durch das Stadion an. Wir waren so aufgeregt, überall hinzukommen. Beim Mittagessen trafen wir auch Dani.
Md-1 bedeutet Matchday -1 also der Tag vor dem Spieltag. An diesem Tag findet eine Spielbesprechung mit Vertretern der Manschaft, Organisatoren, Sicherheitskräften und der Uefa statt. Linn und mir wurde die Aufgabe zuteil dies Vorzubereiten. Während der Besprechung saßen wir dabei und hörten zu. Weil am nächsten Tag sollte Deutschland gegen Spanien spielen sollte war es für mich besonders spannend. Es wurde nochmal der Ablauf durchgesprochen und obligatorische Fragen gestellt. Wann kommt das spanische Team? Wann kommt das deutsche Team? (die deutsche Ankunftszeit wurde korrigiert) Wie viele Fans von den Ländern kommen (Spanien: 48 - Deutschland: über 500) sind Unruhestifter zu erwarten? etc.
Das war so interessant und lustig, weil es mir schien, dass alle bereits die Fragen kannten, weil sie wohl jedesmal gestellt werden und die Atmosphäre locker war. Besonders lustig die Details über die Dopingprobe ("dann müssen wir warten bis, ähhhhh die Spieler mit der ähhhhh, Dopingprobe fertig sind." (übrigens 75 ml)) und die Technical Seets (dem Uefa-Menschen war es so wichtig das die auf keinen Fall Einfluss auf das Spiel nehmen dürfen, dass er das 10 mal wiederholte sodass alle schon schmunzelten).
Mir war nicht bewusst, dass am Tag vorher auch ein Training der Manschaften im Stadion stattfindet, sowie eine Pressekonferenz. Die deutsche Pressekonferenz habe ich irgendwie verpasst, aber das Training habe ich gesehen.
Die Spanier trainierten danach und die Pressekonferenz hat nur 10 Minuten gedauert. War aber trotzdem sehr interessant, besonders weil ein Reporter aus Finnland den spanischen Trainer fragte wie stark er die Finnen einschätzt und ihm absolut nichts dazu einfiel.
Ich und Christian unterhielten uns über die Unterschiede des deutschen und spanischen Trainings. Während die deutschen mit ganz viel Disziplin trainieren war das spanische Training von ganz viel Energie geprägt. Interessant zu sehen, dass sich Mentalitätsunterschiede im Training fortsetzen. Für Christian ist das auch das erste Mal so nah am Turnier. Er wird die nächste U-21 Europameisterschaft in Dänemark betreuen, deshalb ist er hier. Sein Sakko ist viel zu groß, weil die Uefa kein passendes für ihn bereit hatte. Er ist super sympatisch, und manchmal genauso aufgeregt wie ich. Manchmal sprechen wir deutsch miteinander oder englisch oder auch manchmal schwedisch-dänisch.
Dani ist der jüngere, aber schon ein alter Hase. Für die Uefa ist er als Venuemanager schon lange auf den unterschiedlichsten Turnieren unterwegs. Er betreut auch die Championsleague. Er hat zwar den schlechtest gebunden Schlips den ich je gesehen habe, dafür ist er aber so abgeklärt, weiß über alles Bescheid, überhaupt nicht von oben herab und mit einem feinen Humor ausgestattet. Er nimmt sich die Zeit und erklärt uns alles. Jedes Detail und das ist so spannend. Außerdem überträgt er Linn und mir große Verantwortung und lässt uns die Freiheit eigene Entscheidungen zu treffen. Ich bin überrascht diese beiden Menschen an solchen Positionen zu treffen. Die beiden haben den größten Spaß an ihrer Arbeit. (es ist ja auch der tollste Job der Welt). Ihre Arbeit besteht darin, dass Fußballspiel zu organisieren. Also das Wesentliche am Fußballspiel.
Am Spieltag (Md1) wurde ich durch einen Anruf von Christian geweckt. Seine dänische Delegation wohnt im Scandic Rubinen und weil ich mich dort auskenne (-; , soll mich etwas um die kümmern. So habe ich ihnen Material ins Hotel gebracht und dafür gesorgt, dass sein Bruder, der dänische U21-Nationaltrainer, ein Upprade erhält.
Anschließend ein nettes Lunch mit unserem kleinen Team und dann ging es los. Nachher war ich überrascht, als der Anpfiff ertönte. Die Zeit war so schnell vergangen. Es gab so viel zu tun. Erst musste ich als Verbindungsperson zwischen deutschen Fans und der Uefa fungieren, die ihre Banner im Stadion aufhängten. Die Uefa hat strenge Richtlinien, sodass keine Banner im Unterring aufgehängt werden dürfen.
Außerdem keine Schrift überdecken und nur so dass niemands Sicht behindert wird. Es war wirklich schwierig zu vermitteln, weil die Fans stinksauer waren, vor so viele Einschränkungen gestellt zu werden. Kurzerhand habe ich ein Banner abgenommen, weil der mir die Bedeutung als Beleidigung erschien.
"DEIZISAU" stellte sich aber als ein Ort irgendwo in Deutschland raus, sodass das Banner wieder ins Stadion durfte. Die DDR-Fahne die aber während des Spiels aufgehängt wurde, habe ich beseitigen lassen.
Mich überraschte es von diesen Fans zu hören, dass sie einzig und allein zu den Spielen reisen, um die Banner aufzuhängen. Der Fußball ist nebensächlich.
Dem ersten Spiel ging eine kleine Eröffnungszeremonie voraus. Nichts was man noch nie gesehen hätte. Jedoch war es unglaublich schwer die Kinder, die Fahnen und Banner auf das Spielfeld trugen zu koordinieren.
Und eine auf dem Kopf stehende deutsche und spanische Fahne vor der Ehrentribüne ist peinlich.
Die Kinder in den unterschiedlichsten Programmen bereiten auch die meiste Unsicherheit. Die McDonalds-Kinder an den Händen der Spieler beim Einlauf, Kinder die ein riesiges Banner auf den Mittelkreis legen sollen und zuletzt die Ballkinder. Aber dazu später mehr.
Obwohl wirklich gut organisiert so fehlt es manchmal an den elementaren Dingen. Weil wir kein Gerät auftreiben konnten, dass uns den Luftdruck eines Fußballs anzeigt, wurde kurzerhand die deutsche Mannschaft angerufen. Linn konnte aber noch ein Gerät in irgendeinem Sportladen in Göteborg auftreiben. Lustig zu sehen, dass man gerade so etwas dann vergisst. Die Uefa schreibt auch für den Luftdruck von Bällen Richtlinien vor.
Sodass Linn und ich eine halbe Stunde saßen um 14 Bälle aufzupumpen. Natürlich ist es ein großer Spaß anschließend ein bisschen mit den Spielbällen in der Kabine zu üben!
Während des Spiels und auch für die folgenden Spiele sind Linn und ich für die Balljungen zuständig. Sie sind ein großer Unsicherheitsfaktor, weil sie direkten Einfluss auf das Spiel nehmen. Wenn zum Beispiel zwei Bälle auf dem Spielfeld liegen muss das Spiel unterbrochen werden. So ist es ungemein wichtig die Ballkinder gut einzuweisen. Leider ist beim ersten Mal nicht alles gut gegangen. Ein Balljunge hat den Linienrichter an den Kopf geworfen. Ein anderer ist immer an der Seitenlinie auf und abgelaufen, wenn die Spieler kamen und hat so die Kameras gestört. Er war im übrigen auch gar nicht am Spiel interessiert, sondern hat sich stattdessen auf den Ball gesetzt in die Zuschauer geschaut oder hat versucht den Ball auf dem Finger zu drehen. Die Ballkinder sollen still stehen und den Ball fest in der Hand halten. Natürlich ist das schwer für Kinder 90 Minuten still zu stehen, jedoch muss es beim nächsten Spiel besser klappen. So werden wir direkt am Spielfeldrand stehen, um bei Bedarf einzugreifen. Ich habe beim Platzieren der Ballkinder nicht daran gedacht, dass es denkbar schlecht ist ein Ballkind hinter das Tor zu stellen. So soll Manuel Neuer irritiert gewesen sein, weil das Ballkind hinter dem Tor nicht in der Lage war ihm den Ball zuzuwerfen. In den letzten Minuten des Spiels habe ich noch einen kleinen Schock erfahren.
Plötzlich fehlte eines der Ballkinder an seiner Position. Es kam mir im Gang entgegen. Es musste unglaublich dringend auf die Toilette. So bin ich statt seiner an die Position gesprungen. Leider musste ich nie einen Ball zuwerfen.
Weil während des Spiels ein Ball abhanden kam und alle Kinder einen Ball haben müssen, nahmen wir der deutschen Mannschaft einen. Es sei uns verziehen! Zum Abpfiff waren wieder alle da.
Nach dem Spiel haben wir noch ein bisschen aufgeräumt, die Banner und Ballkinder eingesammelt und so um 24:00 war Feierabend. Das war wirklich ein aufregender Tag. Es ist so schön direkt am Spiel zu sein und zu sehen, was hinter den Kulissen passiert. Ich bin begeistert, dass wir viel Vertrauen engegengebracht bekommen obwohl wir "nur" Volunteers sind und selbststänidg arbeiten dürfen. Dani und Christian scherzen immer, dass sie wohl beim Halbfinale (letztes Spiel in Göteborg), gar keinen Job mehr machen müssen, weil Linn und ich alles machen werden. Mal sehen!
Har det bra
Philipp
Dienstag, 16. Juni 2009
... vor dem Spiel ist nach den Spiel ...
Hej kära vänner,
am Sonntag bin ich umgezogen und jetzt sitze ich in meiner "Etta" (Einraumwohnung). 

Immer noch eine etwas fremde Umgebung. Bei mir dauert das ungefähr eine Woche, bis ich mich an eine neue Wohnung gewöhnt habe. Aber es ist wirklich eine nette Wohnung, deshalb wird mir das nicht schwer fallen. Sie liegt nicht weit weg vom Zentrum. Mit dem Fahrrad zum Hotel brauche ich 5 Minuten und vom Hotel zur Wohnung 10 Minuten, weil ich dann den Berg hochfahren muss.
Am Samstag haben ich und Anegret den ganzen Tag Sachen gepackt und die alte Wohnung geputzt. Hier gibt es so viele Staubfänger, deshalb war er so mühsam. Heute Abend legen wir die letzte Hand an, damit die Vermieter in eine saubere Wohnung zurückkehren können - wie sich das gehört. Wer diese Wohnung besucht hat, weiß das es super viele Möbel gibt. Wir haben aber noch mehr Möbel aus dem Keller geholt, die Anegret, in weiser Voraussicht, vor ihrem Einzug entfernt hatte.
Die Wohnung erscheint mir nun wie ein Museum, mit all den ulkigen Möbeln und den grausamen Bildern, die wir unter Anegrets Bett hervorgezogen haben. Aber das ist Vergangenheit, denn jetzt sitze ich in einer modernen Wohnung mit charmanten Möbeln.
Obwohl mein Umzug nur eine halbe Stunde gedauert hat, bin ich froh das es nun fast fertig ist. Ich hätte nicht gedacht, dass es so anstrengend sein könnte, diese Wohnung sauber zu machen. Zum Glück habe ich meine Batterien die Woche zuvor gut aufgeladen.
In der Älv von Göteborg liegt die Älvsobrgfästning, die die Göteborger errichteten, um sich gegen feindlich gesinnte Länder zu verteigen. Das war vorallem Dänemark, denen es zweimal gelang die Festung einzunehmen. Glücklicherweise hatte Schweden jedesmal genug Geld, sich die Festung zurückzukaufen, sonst wäre ich heute nicht in Schweden, sondern in Dänemark und das wollen wir alle nicht. In den letzten Jahren des 19. Jh. wurde die Festung als Gefängnis genutzt. Als Insel mitten in der Göteborger Bucht, vergleichbar mit Alcatraz.
Ich und die Meike haben die Überfahrt gewagt und haben einen schönen sonnigen aber windigen Vormittag auf der Älvsborfästning genossen. Wir zwei und schätzungsweise 15 Schulklassen. Gleich zu Beginn gab es eine kleine Führung durch die Festung.
Schauspieler verkleidet als schwedische Königin und als General haben uns in einem Theaterstück die Festung gezeigt. Sehr lustig, denn wer kann schon von sich behaupten einmal der schwedischen Königin vom Fußboden aufgeholfen zu haben!? Mit hausgemachten und Felix-Kanelbullar ein herrlicher Ausflug.
Am Wochende bekam ich wie angekünidgt Besuch vom Matze aus Ostfriesland. (-; Obwohl wir es nicht zu den Schären geschafft haben hatten wir ein ausgefülltes Wochenende ohne das es zu anstrengend war - wenn man von den Gewaltmärschen absieht.
Am Freitag hatten wir schon das obligatorische Pflichtprogramm abgehakt: mit Elchen, Slottsskogen und Haga.
Außerdem Blåbärsoppa und nicht zu knapp Kanelbullar. Am Samstag haben wir dann Sachen gemacht, die auch ich noch nicht kannte.
Nach einer "kleinen Promenade" haben wir uns in ein Paddan getraut. Ein niedriges Boot mit dem man durch die Kanäle und den Hafen von Göteborg fahren kann. Niedrig deshalb, weil einige Brücken so niedrig sind, dass sich die Passagiere auf den Boden knien müssen.
Sehr lustig und total empfehlenswert. Außerdem nicht zu vergessen unsere dreiköpfige Unterstüzung aus dem Schwabenland, die uns tatkräftig zur Seite stand.
Anschließend waren wir, nach kleineren Umwegen in Slottsskogen, um den Open-Air Konzert der Philamonie zu lauschen. Just, kommt die Sonne raus und die ganze Wiese ist gefüllt mit Menschen in bester Stimmung, denn es ist schwedischer Nationalfeiertag.
Dieser wurde übrigens zu Ungunsten von Pfingsten vor ungefähr 5 Jahren in Schweden eingerichtet wurde. Für die Schweden bedeutet dieser Tag nicht so viel. Der größte Feiertag in Schweden ist immernoch Mittsommer bzw. der Mittsommerafton (der Abend davor), der in der nächsten Woche ansteht. (Ich habe noch keinen Plan was ich machen werde!!!)
Zurück zur Wiese: Neben klassischen Stücken wurden auch drei schwedische Sommerlieder gesungen. Ein unglaubliches Erlebnis, wenn eine ganze Wiese singt. U.a. mir und Britta ein wohlbekanntes Lied, das eine gewisse nicht-älter-werdende Ida aus Löneberga jeden Sommer singt, wenn die Blumen blühen. Der Veranstalter verkündete sogar stolz, das er von eben dieser Ida eine SMS bekam, mit den besten Grüßen an die Zuschauer!
Nach einer kurzen Rast war es Zeit auf die Fanmeile zu eilen, das Fuballspiel Schweden - Dänemark anzuschauen. Leider haben "wir" 1-0 durch ein Quasi-Eigentor verloren.
Aber dazu nicht so viel mehr, weil Fußball kommt noch genug.
Am Abend ins Nefertiti, das MIR wirklich Spaß gemacht hat. Durch visuelle Schwierigkeiten ist es uns sogar gelungen, Meike in diesem "zum Bersten gefüllten" Club zu übersehen. Anschließend waren wir noch irgendwo in Australien, aber darüber will ich nicht so viele Worte verlieren. (-;
Sonntag waren wir zuerst im Gottesdienst (die Übersetzung hat schon wieder nicht funktioniert).
Dafür gab es ein nettes Sommerfest mit kleinen Regentropfen. Und weil es so schön war, sind wir am Nachmittag noch ins Stadtmuseum mit Juliane und einer Freundin. Anschließend eine kleine wehmütige Abschiedsfika. In meiner Wahrnehmung haben wir am Wochenende den perfekten Mix aus Sightseeing und anderen Sachen erreicht, sodass ich das Wochenende als sehr rund empfand. Es war wirklich schön, dass du mich bescuht hast, Matze!
In der letzten Woche haben die Segelboote vom Volvo Ocean Race in Marstrand Halt gemacht. 50 min mit dem Bus von Göteborg entfernt, sind wir am Donnerstag Nachmittag dorthin aufgebrochen. Mit dabei, Steffen, Alex und Chrissi (wieder mal eine Schwäbin - scheint hier so ne Art Exil zu sein). Was mir vorher nicht bewusst war, dass die Manschaften seit Oktober letzten Jahres untwegs sind um, die ganze Welt zu umsegeln. Weihnachten haben sie in Thailand verbracht.
Weil die Boote aber nur doof rumlagen und sich nur in den Wellen bewegten, haben wir uns aufgemacht den Dschungel von Marstrand zu durchqueren.
An der Meerseite angekommen machten wir es uns auf den großen Steinen bequem, die hier überall in Schweden rumliegen. Marstrand ist wirklich einer der schönsten Flecken, die ich je gesehen habe.
Ich will noch von den zwei Festen berichten, die am letzten Wochenende stattfanden. Zum Einen eine kleine Abschiedsfeier von der Wohnung von mir und Anegret. Wir hatten mehr Gäste als erwartet und es war wirklich spaßig. Am Samstag hat die Gabi ihren Geburtstag gefeiert mit fantastischen Pizzabrötchen und außergewöhnlichen Drinks.
Obwohl so müde sind ich und Meike früh morgens, kurz vor Sonnenaufgang, auf die Skansenkronan gestiegen, um wieder einmal das atemberaubende Göteborg zu bewundern.
Aus dem Hotel habe ich heute nichts zu berichten, weil einfach andere Sachen, meine Aufmerksamkeit einnehmen. Aber ich kann sagen, dass sich die Routine sich einstellt. Das ist einerseits schade, andererseits merke ich aber auch, dass ich mich eingefunden habe und das gibt mir persönliche Sicherheit.
Danke für die Aufmerksamkeit.
Habe mich gerade entschlossen einen weiteren Post anzulegen (aber wohl erst morgen) für die wirklich wichtigen Dinge im Leben - Fußball!
Har det bra
Philipp
Am Samstag haben ich und Anegret den ganzen Tag Sachen gepackt und die alte Wohnung geputzt. Hier gibt es so viele Staubfänger, deshalb war er so mühsam. Heute Abend legen wir die letzte Hand an, damit die Vermieter in eine saubere Wohnung zurückkehren können - wie sich das gehört. Wer diese Wohnung besucht hat, weiß das es super viele Möbel gibt. Wir haben aber noch mehr Möbel aus dem Keller geholt, die Anegret, in weiser Voraussicht, vor ihrem Einzug entfernt hatte.
Obwohl mein Umzug nur eine halbe Stunde gedauert hat, bin ich froh das es nun fast fertig ist. Ich hätte nicht gedacht, dass es so anstrengend sein könnte, diese Wohnung sauber zu machen. Zum Glück habe ich meine Batterien die Woche zuvor gut aufgeladen.
Am Wochende bekam ich wie angekünidgt Besuch vom Matze aus Ostfriesland. (-; Obwohl wir es nicht zu den Schären geschafft haben hatten wir ein ausgefülltes Wochenende ohne das es zu anstrengend war - wenn man von den Gewaltmärschen absieht.
Sonntag waren wir zuerst im Gottesdienst (die Übersetzung hat schon wieder nicht funktioniert).
Ich will noch von den zwei Festen berichten, die am letzten Wochenende stattfanden. Zum Einen eine kleine Abschiedsfeier von der Wohnung von mir und Anegret. Wir hatten mehr Gäste als erwartet und es war wirklich spaßig. Am Samstag hat die Gabi ihren Geburtstag gefeiert mit fantastischen Pizzabrötchen und außergewöhnlichen Drinks.
Aus dem Hotel habe ich heute nichts zu berichten, weil einfach andere Sachen, meine Aufmerksamkeit einnehmen. Aber ich kann sagen, dass sich die Routine sich einstellt. Das ist einerseits schade, andererseits merke ich aber auch, dass ich mich eingefunden habe und das gibt mir persönliche Sicherheit.
Danke für die Aufmerksamkeit.
Habe mich gerade entschlossen einen weiteren Post anzulegen (aber wohl erst morgen) für die wirklich wichtigen Dinge im Leben - Fußball!
Har det bra
Philipp
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