weil ich die ersten beiden Posts mit einem Bericht über das Wetter begonnen habe, will ich heute in dies
Gestern habe ich meine erste Runde mit dem Fahrrad gedreht und bin prompt auf dem Berg gelandet, auf dem ich mit Philipp schon im Januar war. Auf dem Berg gibt es einen Tierpark, u.a. mit Elchen - boah - und das gleich um die Ecke. Der Traum eines jeden Deutschen mit Bullerbü-Syndrom!!! Und es gibt freilaufende Rehe. Das fande ich so außergewöhnlich (High 5). Die Schweden nicht. Sie sind vorbeigelaufen und haben das Rudel mit keinem Blick gewürdigt.
Zurück zu meinem echt coolen Bike. Leider habe ich es nicht geschafft eine Tankstelle zu finden um meine französischen Ventile am Fahhrad mit Luft zu füllen, so dass ich bei jeder Anhöhe gezwungen war abzusteigen und zu schieben. Erst auf dem Rückw
Gestern Abend war ich mit Anne, meiner Mitbewohnerin und Freunden von ihr etwas trinken in einer Bar auf der Avenyn. Das ist das Pendan zu "Unter den Linden", nur in Göteborg. Hier liegt übrigens auch das Scandic Rubinen, in dem ich ab Montag arbeiten werde.
Es war für mich ein wirklich netter Abend, besonders weil auch ein Schwede zu unserer Runde gehörte. Nach anfänglicher Scheu, habe ich es dann doch gewagt mich auf schwedisch auszudrücken. Und es ging erstaunlich gut. Weil alle schwedisch können, wurde auch viel schwedisch gesprochen. Ich kann behaupten, dass ich immer wusste worum es geht. (-;
Das hat mir ein sehr gutes Gefühl für Montag gegeben. Außerdem konnte ich mein schwarzes Büchlein um einige schwedische Wörter und Ausdrücke (nicht immer jugendfrei) erweitern.
Die heutige schwedische Kulturkunde dreht sich um das Wort "lagom". Lt. Langenscheid bedeutet es: gerade recht, passend. Es steckt aber noch mehr hinter dem Wort, was das Wesen des "Schweden" oder der "Schwedin" erklären will. Ich zitiere Tilmann Bünz: "Das richtige Maß gilt in Schweden als besonders wichtig: nicht zu viel und nicht zu wenig, eben "lagom". Es ist allemal besser nicht aufzutrumpfen. Ausländer treffen nicht immer gleich den richtigen Ton, und man darf nicht vergessen, dass selbst Norddeutsche für Schweden geografisch gesehen Südländer sind, die gerne reden und ihre Gefühle zeigen." (Ende Zitat). Uhhh, das klingt so als ob Schweden Exoten wären. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl werde ich das schon meistern mich "lagom" zu verhalten.
Für alle die sich scheuen meine langen Texte zu lesen, werde ich zur Beruhigung sagen können, dass diese mit ziemlicher Gewissheit in Zukunft eher kürzer werden und auch nicht mehr jeden Tag erscheinen werden. Ich hoffe das ich trotz der Länge einige Leser bewahren kann, bis ich zu einem geregeltem und erträglichem Maß gefunden habe.
Hej så länge