Freitag, 20. März 2009
Nummerlapp
Hej kära vänner,
das Wetter ist wirklich jättefint (sehr fein). Seit drei Tagen haben wir Sonnensch
ein auch wenn es draußen immer noch etwas kalt ist. Das hat mich nicht davon abgehalten mir mein erstes Sommereis zu kaufen (Siehe Foto(im Hintergrund die Avenyn)).
Nun ist Freitag und das Ende der Arbeitswoche ist nah. An meinem ersten Wochenende habe ich frei - juchu! Allerdings heißt es heute nochmal ran - 15:00 bis 21:00!
Zum Feierabend kommt ein ehemaliger Kollege aus Berlin ins Hotel um mich abzuholen. Er ist anlässlich der Tur, einer Tourismus-Messe hier in Göteborg und war so freundlich etwas Gepäck von mir zu transportieren. Das werde ich ihm heute danken indem ich ihn zu einem Bier einlade. Das wird bestimmt nett. Außerdem will er mir seinen Ausweis für die Messe geben. So werde ich morgen mir das mal anschauen.
Gestern war ich in der Oper. Ja, ich war in der Oper. Wirklich nur um mal dort gewesen zu sein. Gegen mein Erwarten fand ich es echt klasse. Andere Leute mit denen ich da war, fanden es schlecht - ich nicht! Es war ein sehr modernes Ballet, das zweigeteilt war. Das erste Stück hieß "Herzschmerz" und war mit Musik von Zarah Leander und sollte wohl im Berlin der 30er Jahre spielen. Die Musik war deutsch. Das war zu schön. Das zweite Stück hieß "Black Biest" (Schwarzes Biest) und war wesentlich länger. Zuerst war uns nicht klar das es zweigeteilt ist. Also dachten wir nach 45 Minuten, nun ist es schon vorebei!? Es wurde applaudiert und der Vorhang ging runter. Dann fing erst das zweite Stück an.
Ich habe die Geschichte überhaupt nicht verstanden. Also habe ich mich ganz auf das künstlerische, die Musik die Bewegu
ngen und die Kostüme konzentriert und wurde nicht durch die Gescihte abgelenkt. Deshalb hat es mir sehr gut gefallen.
Anschließend waren wir noch ein Bier trinken. Ich habe ein Mädchen getroffen, bei deren Vater ich in der 5. und 6. Klasse Physik hatte. so ein slumpen (Zufall)! Und sie war auf derselben Schule. Jetzt wohnt sie in Göteborg eine Straße weiter.
Die Arbeit im Hotel macht immer mehr Spaß, weil ich immer mehr verstehe. Auch mit meinen schwedischen Kolleginnen verstehe ich mich sehr gut. Sie heißen alle entweder Maria oder Jenny. Total verrückt. Aber gut zu merken. An den Umgang mit den Gästen muss ich mich erst gewöhnen. An den ersten beiden Tagen dachte ich wirklich jeder Gast sei ein persönlicher Freund, weil er so herzlich begrüßt wurde. Es wird viel gelacht an der Rezeption und ich habe niemand stöhnen gehört ob dem Stress und der vielen Arbeit diese Woche. Die Gäste werden respektvoll behandelt. Viele Arbeiten kann ich inzwischen schon selbstständig erledigen, solange sie keine großen Schwedisch-Kenntnisse vorraussetzt. Aber ich bin nicht weit davon entfernt den ersten Gast auf schwedisch einzuchecken. Am Wochenende habe ich mir vorgenommen mich etwas intensiver mit der Grammatik auseinanderzusetzten. Und einen Mankell auf schwedisch habe ich auch im Bücherregal gefunden. So toll.
Mir ist etwas wirklich schlimmes passiert und es ist mir auch wirklich unangenehm.
Oma, alles gute nachträglich zu deinem 75. Dies ist nicht der herkömliche Weg aber ich habe ja eine fortschrittliche Oma, die sogar meinen Blog liest und darauf bin ich sehr stolz. (Ich melde mich, versprochen!)
Nun wieder etwas schwedischer Alltag. Ein Nummerlapp ist ein Zettel, eine Marke mit einer Nummer darauf. Wo man in Schweden auch ist, man muss ständig eine Nummer ziehen. Man kommt nicht daran vorbei. Was in Deutschland höchstens beim Einwohnermeldeamt üblich ist, dass benutzen die Schweden überall. Beim Bäcker, am Ticketschalter, in der Wechselstube und in der Apotheke. Hier herrscht Ordnung. Übringes das Foto haben wir im Januar gemacht und entspricht so nicht der Wahrheit.
das Wetter ist wirklich jättefint (sehr fein). Seit drei Tagen haben wir Sonnensch
Nun ist Freitag und das Ende der Arbeitswoche ist nah. An meinem ersten Wochenende habe ich frei - juchu! Allerdings heißt es heute nochmal ran - 15:00 bis 21:00!
Zum Feierabend kommt ein ehemaliger Kollege aus Berlin ins Hotel um mich abzuholen. Er ist anlässlich der Tur, einer Tourismus-Messe hier in Göteborg und war so freundlich etwas Gepäck von mir zu transportieren. Das werde ich ihm heute danken indem ich ihn zu einem Bier einlade. Das wird bestimmt nett. Außerdem will er mir seinen Ausweis für die Messe geben. So werde ich morgen mir das mal anschauen.
Gestern war ich in der Oper. Ja, ich war in der Oper. Wirklich nur um mal dort gewesen zu sein. Gegen mein Erwarten fand ich es echt klasse. Andere Leute mit denen ich da war, fanden es schlecht - ich nicht! Es war ein sehr modernes Ballet, das zweigeteilt war. Das erste Stück hieß "Herzschmerz" und war mit Musik von Zarah Leander und sollte wohl im Berlin der 30er Jahre spielen. Die Musik war deutsch. Das war zu schön. Das zweite Stück hieß "Black Biest" (Schwarzes Biest) und war wesentlich länger. Zuerst war uns nicht klar das es zweigeteilt ist. Also dachten wir nach 45 Minuten, nun ist es schon vorebei!? Es wurde applaudiert und der Vorhang ging runter. Dann fing erst das zweite Stück an.
Ich habe die Geschichte überhaupt nicht verstanden. Also habe ich mich ganz auf das künstlerische, die Musik die Bewegu
Anschließend waren wir noch ein Bier trinken. Ich habe ein Mädchen getroffen, bei deren Vater ich in der 5. und 6. Klasse Physik hatte. so ein slumpen (Zufall)! Und sie war auf derselben Schule. Jetzt wohnt sie in Göteborg eine Straße weiter.
Die Arbeit im Hotel macht immer mehr Spaß, weil ich immer mehr verstehe. Auch mit meinen schwedischen Kolleginnen verstehe ich mich sehr gut. Sie heißen alle entweder Maria oder Jenny. Total verrückt. Aber gut zu merken. An den Umgang mit den Gästen muss ich mich erst gewöhnen. An den ersten beiden Tagen dachte ich wirklich jeder Gast sei ein persönlicher Freund, weil er so herzlich begrüßt wurde. Es wird viel gelacht an der Rezeption und ich habe niemand stöhnen gehört ob dem Stress und der vielen Arbeit diese Woche. Die Gäste werden respektvoll behandelt. Viele Arbeiten kann ich inzwischen schon selbstständig erledigen, solange sie keine großen Schwedisch-Kenntnisse vorraussetzt. Aber ich bin nicht weit davon entfernt den ersten Gast auf schwedisch einzuchecken. Am Wochenende habe ich mir vorgenommen mich etwas intensiver mit der Grammatik auseinanderzusetzten. Und einen Mankell auf schwedisch habe ich auch im Bücherregal gefunden. So toll.
Mir ist etwas wirklich schlimmes passiert und es ist mir auch wirklich unangenehm.
Oma, alles gute nachträglich zu deinem 75. Dies ist nicht der herkömliche Weg aber ich habe ja eine fortschrittliche Oma, die sogar meinen Blog liest und darauf bin ich sehr stolz. (Ich melde mich, versprochen!)
Nun wieder etwas schwedischer Alltag. Ein Nummerlapp ist ein Zettel, eine Marke mit einer Nummer darauf. Wo man in Schweden auch ist, man muss ständig eine Nummer ziehen. Man kommt nicht daran vorbei. Was in Deutschland höchstens beim Einwohnermeldeamt üblich ist, dass benutzen die Schweden überall. Beim Bäcker, am Ticketschalter, in der Wechselstube und in der Apotheke. Hier herrscht Ordnung. Übringes das Foto haben wir im Januar gemacht und entspricht so nicht der Wahrheit.
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