Montag, 30. März 2009
Fika - ein schwedischer Volkssport den ich liebe!
Hej kära vänner,
in der letzten Woche hatte ich meinen ersten schwedischen check-in. Bei einem ist es nicht geblieben. Das geht ganz gut. Schwierig ist es die Namen zu verstehen und im Computer zu finden. Alle heißen Andersson und Lindström. (-;
Liebe Oma: Ja, ich werde im Hotel verpflegt. Das Essen schmeckt sehr gut. Oft kann man zwischen Fleisch (immer
durchgebraten) und Fisch wählen. Es gibt auch viel Salat. Zuhause habe ich eine große Küche in der ICH viel koche. Jedoch habe ich Lust etwas richtig herzhaftes zu Essen.
Heute war ich in der Bibliothek und habe mir einen Ausweis machen lassen. Aber ein Buch habe ich mir noch nicht ausgeliehen, also kann ich noch keine Wertung dazu abgeben. Vor der Bibliothek steht eine Statue von einem Mädchen. Sie heißt Karin. Juliane hat mich in ihrem Blog auf sie aufmerksam gemacht. Irgendjemand kümmert sich nämlich um sie. Im Winter hatte sie einen Pullover und eine Mütze. Zum Frühlingsanfang hat sie Blumen bekommen die heute schon verwelkt waren. Außerdem hatte sie heute eine Botschaft. Siehe Foto. Ich werde euch auf dem Laufenden halten wie es Karin geht.
Letzte Woche war wirklich sehr anstrengend. Ich muss immer mehr sprechen und verstehen. Schwedisch sprechen fällt mir noch sehr schwer aber verstehen geht wirklich schon gut. Ich muss mich immer noch sehr konzentrieren und deshalb schaue ich den Leuten immer ganz intensiv ins Gesicht. Das irritiert sie manchmal, aber da müssen sie durch. Ich muss mich aber noch viel mehr überwinden zu sprechen. Ab dieser Woche habe ich ein Sprachtandem. Ein Mädchen dem ich mit deutsch helfe und sie mir mit schwedisch. Das habe ich in Berlin schon gemacht und was ich nur empfehlen kann.
Am Wochenende war Britta hier und wir haben einiges unternommen aber uns auch keinen Stress gemacht. Das war so schön. Als sie am Donnerstag in Gö
teborg eintraf schien ihr die Sonne zur Begrüßung. Also haben wir uns gleich auf den Weg gemacht und haben uns obligatorisch die Elche angeschaut und sind in Haga unterwegs gewesen. Das ist die Altstadt von Göteborg. Der Ort den ich hier am meisten mag. Sehr nette Cafes und Läden.
Freitag waren wir den Nachmittag einkaufen und dann im Café "Villekulla" (Villa Kunterbund). Hier gibt es das beste Kuchen
buffet von Göteborg und die speziellste Einrichtung. Hier kann man entweder ein Stück Kuchen kaufen und es sich selbst abschneiden (meins war wirklich groß) oder für umgerechnet 4 Euro so viel Kuchen essen wie man will. Fantastisch und alles frisch gebacken. Jede Stunde kommt ein neuer Kuchen hinzu. Danach mussten wir erstmal promenaden (spazieren gehen). Anschließend haben wir uns Abends einen gemütlichen gemacht, denn für Samstag stand etwas ganz besonderes auf dem Plan. Ein Ausflug in den "Södra Skärgården". Das sind kleine Inseln die Göteborg vorgelagert sind. Ein Traum für alle, die unter dem Bullerby-Syndrom leiden. Für mich war es das erste Mal. Aber alle die ihr mich in Göteborg besuchen werdet: Den Skärgården besuchen wir auf jeden Fall. So schön war das. Wir hatten uns schon früh auf den Weg gemacht. Ein kleines schwedisches Picknick mit Köttbullar und Kanelbullar hatten wir im Rucksack. Man fährt mit der Straßenbahn 30 min nach Sandholmen und steigt dort um auf ein Boot. Dafür braucht man nur ein einfaches (AB) Ticket lösen. Da es dort viele Inseln gibt fahren viele Boote. Wir haben uns Bränno ausgesucht.
Größere KartenansichtEine Insel auf der immerhin 700 Menschen wohnen. Aber Menschen gab es sowieso fast nicht zu sehen. Wir sind einmal vom Norden der Insel zum Süden gelaufen und zurück. Dafür haben wir drei Stunden gebraucht. Zwischendurch sind wir über Felsen geklettert, was mir besser gefallen hat als Britta, haben Muscheln gesucht und die fabelhafte Aussicht genossen. Das ist nicht in Worte zu fassen, deshalb schaut euch meine Fotos an.
Abends waren wir dann nach langem hin und her zu einem Spieleabend eingeladen. Siedler von Catan auf schwedisch. Das war auch cool und hat uns die Gelassenheit von Schweden im Allgemeinen noch mal sehr gut vor Augen geführt. Wir haben eine Stunde darauf verwendet den Spielplan aufzubauen und jeder hat mindestens 3 min gebraucht bis der Würfel weiterlief. In Hektik vefällt hier niemand, deshalb bin ich auch hier. Und ich genieße das mal nicht so viel zu machen. Das liegt auch mit daran dass ich hier nicht im Friedrichshain wohne und noch nicht so viele Leute kenne.
Gestern ist Britta wieder nach hause geflogen und ich war abends noch zum Hallenfußball. Das war super und ich habe auch viele Tore geschossen. Allerdings hatte ich Schuhe ohne Socken an, so dass ich jetzt zwei fette Blasen unter den Füßen habe.
Jetzt noch etwas schwedische Lebenskultur.
Fika - wie wenig Zeit man auch hat, eine Fika geht immer. Lasst euch nicht von dem Wortlaut irritieren, hierbei geht es um Kaffetrinken. Aber Fika ist noch viel mehr. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Schweden am besten bei einer Fika kennenlernt. Man setzt sich gemeinsam an einen Tisch und plötzlich sind sie ganz offen und neugierig. Mir das ein Phänomen - ein sehr schönes Phänomen. Für mich gibt es nichts schöneres am Nachmittag Kaffee zu trinken, Kekse zu essen und sich zu unterhalten. Dann bin ich glücklich. Das liebe ich.
in der letzten Woche hatte ich meinen ersten schwedischen check-in. Bei einem ist es nicht geblieben. Das geht ganz gut. Schwierig ist es die Namen zu verstehen und im Computer zu finden. Alle heißen Andersson und Lindström. (-;
Liebe Oma: Ja, ich werde im Hotel verpflegt. Das Essen schmeckt sehr gut. Oft kann man zwischen Fleisch (immer
Heute war ich in der Bibliothek und habe mir einen Ausweis machen lassen. Aber ein Buch habe ich mir noch nicht ausgeliehen, also kann ich noch keine Wertung dazu abgeben. Vor der Bibliothek steht eine Statue von einem Mädchen. Sie heißt Karin. Juliane hat mich in ihrem Blog auf sie aufmerksam gemacht. Irgendjemand kümmert sich nämlich um sie. Im Winter hatte sie einen Pullover und eine Mütze. Zum Frühlingsanfang hat sie Blumen bekommen die heute schon verwelkt waren. Außerdem hatte sie heute eine Botschaft. Siehe Foto. Ich werde euch auf dem Laufenden halten wie es Karin geht.
Letzte Woche war wirklich sehr anstrengend. Ich muss immer mehr sprechen und verstehen. Schwedisch sprechen fällt mir noch sehr schwer aber verstehen geht wirklich schon gut. Ich muss mich immer noch sehr konzentrieren und deshalb schaue ich den Leuten immer ganz intensiv ins Gesicht. Das irritiert sie manchmal, aber da müssen sie durch. Ich muss mich aber noch viel mehr überwinden zu sprechen. Ab dieser Woche habe ich ein Sprachtandem. Ein Mädchen dem ich mit deutsch helfe und sie mir mit schwedisch. Das habe ich in Berlin schon gemacht und was ich nur empfehlen kann.
Am Wochenende war Britta hier und wir haben einiges unternommen aber uns auch keinen Stress gemacht. Das war so schön. Als sie am Donnerstag in Gö
Freitag waren wir den Nachmittag einkaufen und dann im Café "Villekulla" (Villa Kunterbund). Hier gibt es das beste Kuchen
Größere KartenansichtEine Insel auf der immerhin 700 Menschen wohnen. Aber Menschen gab es sowieso fast nicht zu sehen. Wir sind einmal vom Norden der Insel zum Süden gelaufen und zurück. Dafür haben wir drei Stunden gebraucht. Zwischendurch sind wir über Felsen geklettert, was mir besser gefallen hat als Britta, haben Muscheln gesucht und die fabelhafte Aussicht genossen. Das ist nicht in Worte zu fassen, deshalb schaut euch meine Fotos an.
Abends waren wir dann nach langem hin und her zu einem Spieleabend eingeladen. Siedler von Catan auf schwedisch. Das war auch cool und hat uns die Gelassenheit von Schweden im Allgemeinen noch mal sehr gut vor Augen geführt. Wir haben eine Stunde darauf verwendet den Spielplan aufzubauen und jeder hat mindestens 3 min gebraucht bis der Würfel weiterlief. In Hektik vefällt hier niemand, deshalb bin ich auch hier. Und ich genieße das mal nicht so viel zu machen. Das liegt auch mit daran dass ich hier nicht im Friedrichshain wohne und noch nicht so viele Leute kenne.
Gestern ist Britta wieder nach hause geflogen und ich war abends noch zum Hallenfußball. Das war super und ich habe auch viele Tore geschossen. Allerdings hatte ich Schuhe ohne Socken an, so dass ich jetzt zwei fette Blasen unter den Füßen habe.
Jetzt noch etwas schwedische Lebenskultur.
Fika - wie wenig Zeit man auch hat, eine Fika geht immer. Lasst euch nicht von dem Wortlaut irritieren, hierbei geht es um Kaffetrinken. Aber Fika ist noch viel mehr. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man Schweden am besten bei einer Fika kennenlernt. Man setzt sich gemeinsam an einen Tisch und plötzlich sind sie ganz offen und neugierig. Mir das ein Phänomen - ein sehr schönes Phänomen. Für mich gibt es nichts schöneres am Nachmittag Kaffee zu trinken, Kekse zu essen und sich zu unterhalten. Dann bin ich glücklich. Das liebe ich.
Abonnieren
Posts (Atom)







