Montag, 3. August 2009

was so alles passiert ist ...

Kära vänner, liebe Leser,
es hat sich etwas ereignet, dass ich nicht gewollt habe. Mein Blog hat in einem Zeitungsartikel erwähnung gefunden - ohne mein Einverständnis. Das macht mich traurig.
Gerne dürft ihr meinen Blog lesen und ich freue mich sogar, wenn das viele, viele Leute tun. Ich schreibe in meinem Blog viel über die Arbeit im Hotel und wie es ist in Schweden zu leben. Ich schreibe auch viele persönliche Sachen, die keine Geheimnisse sind, aber die viele nicht begreifen, weil sie mich nicht kennen. Damit will ich nicht aufhören. Klar bin ich stolz darauf, viele Leser zu haben, allerdings ist dies kein Blog der mehr will. Der ist für euch und für mich. Für euch, damit ihr wisst wie es mir geht und für mich, damit ich mich erinnere. Deshalb wünsche ich euch weiterhin viel Freude an meinem Blog. Ihr seid herzlich eingeladen weiterzulesen.
Nun ist noch ein Monat in Schweden übrig und meine Gedanken kreisen schon viel um "Danach". Fragen wie meine Zukunftsplanung aussieht kann ich immer noch schwerlich beantworten. Alles hängt von den Antworten der Universitäten ab. Die erste Einladung ist bereits ins Haus geflattert, so könnte ich ruhig nach vorne schauen. Dem ist nicht so. Zu viele Gedanken kreisen in meinem Kopf. Zu kurz kommt mir die Zeit vor, die verbleibt um mich zu entscheiden. Manchmal fasse ich einen Entschluss, dann tun sich wieder neue Möglichkeiten auf, die mir die Entscheidung wieder schwer machen. Wird es wieder Berlin sein, dass mir gerade so groß erscheint und mich nicht sonderlich willkommen heißt. Vielleicht auch irgendwo anders in Deutschland oder sogar in Schweden. So schwer mir die Entscheidung fällt, so froh bin ich, dass es jemanden gibt, der mich immer unterstützt.
Ein Monat kann so lange sein, aber ich weiß, dass es der August für mich nicht wird. Nur nicht die Stunden, die ich im Hotel arbeitend verbringen werde. Der Sommer bringt jede Menge Touristen nach Göteborg. Dänen, Norweger und Deutsche. Sie kommen um den Liseberg zu besuchen, einen Freizeitpark in der Stadt, den ich bis heute nicht von innen gesehen habe. Sie kommen um U2 oder Madonna zu sehen, oder einfach nur um die Stadt anzuschauen. Das Hotel ist voll, die Kassen klingeln und der Chef freut sich. Wir an der Rezeption sind gestresst. Es ist anstrengend pausenlos Gäste zu bedienen und gleichzeitig das Telefon zu beantworten, Extrabetten aufzustellen und nett zu lächeln. Aber die Gäste sind aber super nett und meine Kolleginnen echt spitze so das bei mir nie Frustration aufkommt. Seitdem ich das Telefon beantworte bin ich 100% im Geschehen drin. Das bedeutet mehr Stress und mehr Arbeit. Insgesamt bin ich super zufrieden. Allerdings merke ich, dass sich meine Lust im Hotel zu arbeiten, dem Ende zuneigt und ich endlich weiter will. Das spürte ich bereits zum Ende meiner Ausbildung im Albrechtshof, allerdings hat mir die Arbeit in Schweden und ganz besonders im Scandic Rubinen, noch einmal einen Motivationsschub gegeben. Hier zu arbeiten ist etwas Besonderes für mich und ich will diese Erfahrung nicht missen.
Außerhalb der Arbeit, hat sich auch sonst vieles in meinem aufregendem Leben, in einem unaufgeregten Schweden, ereignet. Zuallererst erzähle ich euch von Judith, die ich hier in Göteborg getroffen habe und die schon Erwähnung in meinem vorherigen Blog findet. Judith ist erst seit 1 1/2 Monaten hier und sie bedeutet mir alles. Sie arbeitet als Au-Pair und wird noch bis März hier bleiben, während ich ja im September vorraussichtlich Schweden verlassen werde. Auch wenn das keine rosigen Aussichten sind, schaue ich mit Zuversicht nach vorne, weil ich glücklich bin. Gibt es denn einen schöneren Grund, als immer wieder nach Schweden bzw. Göteborg zurückzukehren, um seine Freundin zu besuchen.
Als ich Anfang des Jahres feststand, dass ich nach Schweden gehen würde, sagten mir viele Freunde ihren Besuch zu. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wirklich so viele kommen würden. Inzwischen hatte ich so viel Besuch, dass ich aufpassen muss, niemand zu vergessen. Gleich zu Anfang meine liebe Schwester, Britta. Darauf folgte, Matze, der ganz aufgeregt war, weil er das erste Mal fliegen sollte. Und dann kamen sie Alle auf Einmal. Suse und Dennis kamen am gleichen Tag. Suse war nicht so lange wie Dennis. Dafür war unsere Zeit umso intensiver.... schaukeln im Slottskogen ... und hoppen am Valand.
Suse habe ich überall hingeschleppt. Auf eine schwedische Party, aufs Dach, zu den Elchen und auf die nassen Schären. Außerdem musste sie meine strangen Freunde treffen. Verzeihst du mir?Herkules oder Tarzan am Delsjön
Dennis blieb für zwei Wochen und unternahm super viele Ausflüge durch ganz Schweden. An dieser Stelle sei der Gabi nochmal gedankt, die sich Dennis annahm und ihn nach Stockholm führte. Dennis - was war hier los? Wo ist die Zeit geblieben? Hoffe du hast es genossen und du hast dich etwas ausgeruht. Du bist ein guter Typ! Wir sehen uns irgendwann in Köln. In den letzen Tagen von Dennis kam mein Bruder Stephan, der in einer total hektischen Zeit eintraf. Trotzdem ich nicht immer Zeit für dich hatte, haben wir viel in diesen Tagen erlebt. Stephan - über den Dächern von Göteborg
Ich erinnere mich heute noch gerne an das Naturhistorische Museum, die Fahrt im Paddan, die Nacht in der Ritze oder die Wasserspiele. Außerdem werde ich dir nie verzeihen, dass du mit meiner Freundin ausgegangen bist. (-; Schön, dass du hier warst. Ich bin so froh, dass sich alle miteinander verstanden haben und auch ohne mich miteinander losgezogen sind, weil ich oft arbeiten musste. Weil ich aber so oft in den letzten Wochen meinen Dienst getauscht habe will ich auch meinen Kolleginnen danken, die es mir IMMER ermöglicht haben. Last but not least bekam ich Besuch von Papa und Mama. Vielleicht greift sich einer von euch an den Kopf bei dem Gedanken an den letzen Besuch seiner Eltern. Danke für die Anteilnahme, aber in diesem Fall völlig unnötig. Mama, Papa, euer Besuch hat mir unglaublich viel bedeutet und es hat mir so viel Freude bereitet, dass ihr an Göteborg und den Menschen hier Gefallen gefunden habt, die mir viel bedeuten. Wir hatten das perfekte Wochenende mit dem besten Frühstück, dass ich in meinem Leben gegessen habe. Aber die anschließende Fahrt auf die Schären zusammen mit Judith war noch besser. Ein fantastischer Tag voller Frieden und Gelassenheit.Ausflug auf die Schären... mit Mama und Papa
... Judith und mirund ganz viel Entspannung.
Es gibt auch tragische Momente die erst dann tragisch werden, wenn sie da sind. Gabi, du hast Göteborg verlassen. Obwohl wir nur unregelmäßig zusammen losgezogen sind, so bin ich traurig, dass du nicht mehr hier bist. Wir hatten viel Spaß. Ich hoffe ich treffe dich im Schwabenländle einmal wieder. Die Chancen, dass ich nun doch mal dorthin komme stehen nicht schlecht.
Andere kommen wieder. Lisa ist wieder da. Schön dich wieder hier zu haben und außerdem zu wissen dass du noch etwas länger in Schweden bleibst. Wenigstens eine die Schweden treu bleibt. (Wir kommen dich immer besuchen.)Ich würde auch gerne bleiben, deshalb beneide ich dich sehr darum. Ich freue mich auf die Tage, die wir in Göteborg noch genießen werden! Morgen fahren wir zusammen mit Simon, der mich ab morgen hier besucht, nach Småland dort wo Katthult und Bullerbü sind. Judith weilt dort derzeit mit ihrer Familie. Damit meine Sehnsucht nicht zu groß wird, besuchen wir sie dort. Judiths Eltern, ihr Bruder und sein Kumpel, sind bereits seit Donnerstag letzter Woche in Schweden. Gewartet haben wir auf sie schon am Mittwoch auf dem Flughafen.. Sie kamem aber nicht. Judith hatte etwas durcheinander gebracht, also standen wir dort umsonst. Weil wir Lisa und ihre Familie zufällig am Flughafen trafen, konnten wir uns die Odyssee durch Göteborg auf dem Rückweg ersparen. Die Familie kam am nächsten Tag. So habe ich sie und sie mich trotzdem kennenlernen. (-; Das war wirklich nicht schlimm, weil sie sehr nett sind. (Die sprechen nur so komisch - schwäbisch halt).
Was sonst noch passiert ist, kann ich nicht erzählen. Ich stelle aber Bilder rein, so könnt ihr sehen was ich erlebt habe in den letzten Wochen.
14. Stock, Dachterasse auf dem Haus in dem ich wohne, morgens um halb 4 - hier wollen wir irgendwann nocheinmal einschlafen
Ostsee- oder Nordseestrand? - hier scheiden sich die Geister. Auf jeden Fall Zwillinge in sexy Shorts.

Ausflug auf die Schären
Rascheln im Buschgestrandet nur Nacken baden!
Suppenkasper
(-:
Gunnebo Slott - wirklich keinen Ausflug wert. Ich habe ihn gemacht!
... aber der See in der Nähe ist toll
Picknick am Delsjön, einem anderen See
Jenga - wer kennt es nicht
Wochenendausflug in die Nähe von Halmstadt mit Judith und Dennis undt unserem schicken schwarzen Flitzer
Liebeserklärung auf dem Kopf
Halmstadt mit dem besten Reiseleiter der Welt
weiße Nächte am Golfplatz
unser geiles rotes Hausim Kirschbaum klettern - das habe ich all die Jahre vermisst
auf dem Nachhauseweg, dort wo sich Sand und Steine treffenKnackarsch-Stille-
Wasserspiele von Göteborg
eine nasse Fahrt im Paddan
hier lauschen wir U2 auf einem Berg sitzend